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 #JJ18 ist Geschichte – Der Journalismus hat Zukunft

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#JJ18 ist Geschichte – Der Journalismus hat Zukunft

Mario Fuchs

60 junge Journalistinnen und Journalisten haben sich vom 2.-4. November 2018 in Zürich eingefunden, um sich zu vernetzen, von Profis zu lernen und über den Journalismus von heute und morgen zu diskutieren.

«Journalismus jetzt», das Forum für junge Journalistinnen und Journalisten und solche, die es werden wollen, ist im Zürcher Toni-Areal zum 7. Mal erfolgreich über die Bühne gegangen. Der Anlass wurde organisiert vom Verband Junge Journalisten Schweiz. Gastgeber war die Fachrichtung Cast/Audiovisual Media der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK).

Zum Auftakt am Freitag konnten die 60 Teilnehmenden zwischen 16 und 30 Jahren auf Redaktionen von der NZZ über 20 Minuten und Keystone bis hin zur Republik Medienluft schnuppern.

Am Abend fand eine öffentliche Podiumsdiskussion statt zum Thema: «Wie viel Unterhaltung verträgt seriöser Journalismus?» Medienforscherin Stephanie Grubenmann machte den Jungen Mut: «Sorgt dafür, dass weiterhin Journalismus produziert wird – egal, unter welchen Bedingungen.»

Das Herzstück von #JJ18 waren die Workshops am Samstag. So grub sich Christian Mensch (Leiter Ausbildung AZ-Zeitungen) mit den Teilnehmenden durch das Handelsregister und zeigte, wo sich gute Geschichten verstecken. Sven Paulin (Izzy Magazine) erklärte, was ein gutes Webvideo ausmacht, Keystone-Fotograf Gaëtan Bally verriet seine Porträt-Tricks oder SRF-Ausbildnerin Cheyenne Mackay führte eine Gruppe in das Podcast-Handwerk ein.

Eine Ideenrunde für eigene Podcastprojekte verlief so angeregt, dass Mackay sagte: «Können wir uns bitte in einem halben Jahr wieder treffen und alle eure tollen Podcasts hören?» Am Abend stieg die legendäre #JJ-Party im Kulturlokal Zitrone in Altstetten mit der Reggae-Band Ambaroots.

Der Sonntagmorgen stand unter dem Motto «Junge für Junge». Sechs junge Journalistinnen und Journalisten, die ihren Weg in die Medien bereits gefunden haben, plauderten aus dem Nähkästchen und gaben Tipps und Tricks für den Start mit auf den Weg. Ausserem stellten sich mit Quint, Tize, Tink und Punkt vier junge Print- und Online-Magazine vor.

Projektleiter Mario Fuchs sagte nach dem Forum: «Es ist einfach nur beeindruckend, wie viel Feuer in jungen Journalistinnen und Journalisten brennt, trotz oder gerade weil es unser Beruf gerade nicht einfach hat.»  Dieses Feuer tragen die junge Journalistinnen und Journalisten nun zurück in ihren Alltag.